Israel stoppt aus Protest gegen UNESCO-Beschluss Kooperation


The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Israel hat aus Protest gegen eine Entscheidung der UNESCO zum Thema Jerusalem teilweise die Zusammenarbeit mit der UNO-Kulturorganisation gestoppt. Die Kooperation mit der UNESCO in den Bereichen Bildung und Forschung werde eingestellt, sagte ein Sprecher des israelischen Bildungsministeriums am Freitag.

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“Das Außenministerium wird seine diplomatische Arbeit fortsetzen.” Die UNESCO betonte nach dem Beschluss die Bedeutung Jerusalems für alle drei monotheistischen Weltreligionen.

Die Programm-Kommission des UNESCO-Exekutivrats hatte am Donnerstag eine von mehreren arabischen Ländern vorgelegte Resolution zu den israelisch besetzten Palästinensergebieten angenommen. Ein auf Mittwoch datierter Textentwurf verwendete für den sowohl für das Judentum als auch für den Islam wichtigen Jerusalemer Tempelberg nur den arabischen Namen “Haram al-Sharif”. Israel sieht darin eine Verneinung der jüdischen Wurzeln in Jerusalem.

Bildungsminister Naftali Bennett schrieb in einem Brief an die UNESCO: “Die Entscheidung von Donnerstag bietet direkte Unterstützung für islamistischen Terror.” Sein Sprecher erklärte, die langfristigen Auswirkungen der Entscheidung sollten in den kommenden Wochen diskutiert werden.

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