Mossul: Das lange Warten auf die Stunde null


In die Millionenstadt Mossul selbst sollen nur die irakische Armee und sunnitische Kämpfer (Bild) vordringen. / Bild: REUTERS
In die Millionenstadt Mossul selbst sollen nur die irakische Armee und sunnitische Kämpfer (Bild) vordringen. / Bild: REUTERS
Im Irak sind die Vorbereitungen für die Befreiung der Stadt Mossul vom IS abgeschlossen. Die Herausforderung ist keine militärische allein, es muss auf zahlreiche ethnische Interessen und Ängste der Bevölkerung Rücksicht genommen werden.

Von Alfred Hackensberger | Die Presse

Sie sind schon seit fünf Uhr morgens unterwegs. Ihre Haare sind zerzaust und verstaubt. Die Augen wirken müde. „Nein, nein, wir sind topfit“, wiegelt ein Soldat in schwarzer Uniform ab. „Wir sind aus Stahl“, behauptet er und zeigt stolz auf das rote Wappen mit dem gelben Adlerkopf, das er am rechten Oberarm trägt. Es ist das Zeichen der Goldenen Division, der berühmt-berüchtigten Elitetruppe der irakischen Armee. Sie kommt nur zum Einsatz, wenn eine Schlacht besonders schwierig und wichtig ist. „Wir werden Mossul befreien und so viele IS-Terroristen wie möglich töten!“, ruft der Elitekämpfer siegessicher. Der 24-Jährige, der aus Bagdad stammt, ist einer von 1500 Mann der Spezialeinheit, die gerade an der Militärbasis von Machmur in der autonomen Kurdenregion (KRG) angekommen sind. Entlang der Straße stehen weit über Hundert ihrer schweren Lastwagen mit gepanzerten Fahrzeugen und Artillerie auf den Ladeflächen. Der Konvoi wartet auf die Weiterfahrt an die Front.

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