DNA-Verbindung zum NSU: Peggys Mutter trat vor Verschwinden zum Islam über


Steht Peggys Tod in Verbindung zum NSU? Die Hinweise verdichten sich: Kurz nach ihrem Verschwinden schrieb ein Neonazi Peggys Mutter offenbar einen Brief. Erst jetzt wurde sein Inhalt bekannt.

DIE WELT

Im Fall der getöteten Peggy verdichten sich die Hinweise auf eine Verbindung in die rechtsextreme Szene. Einem Medienbericht zufolge erhielt die Mutter Susanne Knobloch nur wenige Tage nach dem Verschwinden ihrer Tochter einen von Neonazis verfassten Brief. Das schreibt die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Ermittlungsakten der „Soko Peggy“.

Demnach habe die Polizei den „maschinengeschriebenen“ Brief nach Peggys Verschwinden aus ermittlungstaktischen Gründen abgefangen. Laut Aktenvermerk sei das Schreiben „beleidigenden Inhalts“ und „in schlimmster Weise von einem offensichtlich äußerst rechts orientierten Menschen geschrieben.

Er soll auf den Übertritt der Mutter zum Islam anspielen und auf den Umstand, dass sie mit einem Türken zusammenlebte. Die Mutter habe ein „so arisches Kind wie Peggy nicht verdient“, heißt es in dem Bericht weiter. Knobloch sei bei Überreichung des Briefes in Tränen ausgebrochen und hätte sich kaum beruhigen können.

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