Breiviks Brief – wie das Dekret eines irren Despoten


Bild: 2083 - A European Declaration of Indepence
Bild: 2083 – A European Declaration of Indepence
In einem Brief aus dem Gefängnis, der auch an die „Welt“ ging, schlägt Massenmörder Breivik dem Staat einen Deal vor. Breivik bietet an, sich bei den Opfern des Massakers zu entschuldigen, wenn Norwegen sechs Forderungen erfüllt. Der Nationalsozialist fordert etwa, dass sich die Rechtsextremisten organisieren und an Wahlen teilnehmen dürfen.

Von Per Hinrichs | DIE WELT

Seine Tat: monströs. Seine Strafe: 18 Jahre Sicherungsverwahrung wegen 77-fachen Mordes. Ab und zu treibt es den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik an, aus seinem Hochsicherheitsgefängnis dem Rest der Welt einen Brief zu schreiben. Jetzt hat er es wieder getan. Sein Brief ist an norwegische Journalisten adressiert und an die „Welt“, und er dokumentiert, dass das Wahnsystem, aus dem heraus er mordete, in der Haft nicht geschrumpft ist – im Gegenteil.

Breivik fordert. Breivik unterbreitet Vorschläge. Breivik bietet an. Er fordert mehr politische Rechte für „Nationalsozialisten“. Er „lädt“ die Medien ein, ihre „extreme Kompromisslosigkeit“ abzulegen, mit der „norwegische Nationalsozialisten“ verfolgt würden.

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