Moscheegemeinden fühlen sich überlastet


Moscheekuppel © Islamwoche Berlin
Moscheekuppel © Islamwoche Berlin
Die Einwanderung von Flüchtlingen stellt arabische Moscheegemeinden vor große Herausforderungen. In Frankfurt am Main schätzt man die ehrenamtliche Arbeit der Muslime, mit Unterstützung hält sich die Stadt aber zurück.

MiGAZIN

Arabischsprachige Moscheegemeinden in Frankfurt am Main fühlen sich den Bitten von Flüchtlingen nicht gewachsen. „Wir fühlen uns überlastet“, sagte das Vorstandsmitglied der Islamischen Gemeinde Frankfurt, Mohamed Mohcen Seddadi, dem Evangelischen Pressedienst. Die Zahl der Besucher des Freitagsgebets der Abu Bakr Moschee im Stadtteil Hausen sei durch Flüchtlinge um mehr als 300 gestiegen.

„Wir haben Mehrkosten für das Essen, für Wasser und Strom“, zählte Seddadi auf. Dazu komme die zeitliche Inanspruchnahme von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Flüchtlinge kämen mit der Bitte um Arbeit, Wohnung, Behandlung von seelischen Problemen, Begleitung zu Ärzten und zu Behörden. Die Gemeinde habe nun ihre Sprechzeiten begrenzt: Täglich außer freitags würden nur noch maximal fünf Bittsteller beraten.

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