„Die Menschen sind vom Thema Terrorismus besessen“


foto: un photo/eskinder debebe Laborde ist seit Juli 2013 Chef des UN-Anti-Terror-Komitees.
foto: un photo/eskinder debebe Laborde ist seit Juli 2013 Chef des UN-Anti-Terror-Komitees.
Jean-Paul Laborde, Chef des Uno-Anti-Terror-Komitees, erklärt warum der „Islamische Staat “ vermehrt auf neue Ressourcen setzt.

Von Anna Giulia Fink | derStandard.at

STANDARD: Hat man in Ihrer Position eigentlich mehr oder weniger Angst vor Terror?

Laborde: Es geht weniger um die Frage der Angst als darum, wie man mit der Realität umgeht. Wir leben in einer Zeit, in der die Gefahr durch Terrorismus zuletzt zugenommen hat. Mit dieser müssen wir lernen umzugehen.

STANDARD: Wie denn konkret?

Laborde: Wir brauchen nicht nur Maßnahmen durch Einzelstaaten und internationale Organisationen, sondern weiter gefasste internationale Zusammenarbeit. Unsere Kooperation mit dem Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung etwa ist beispielhaft: Wir haben zahlreiche Projekte am Laufen, da die Verbindung zwischen Terrorismus und organisierter Kriminalität immer enger wird. Das ist ein neues Phänomen.

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