In Genf jagt man den Staub der Sterne


Die ISS am 7. März 2011, aufgenommen aus dem Space Shuttle Discovery. Bild: NASA
Die ISS am 7. März 2011, aufgenommen aus dem Space Shuttle Discovery. Bild: NASA
Sie kommen von der Sonne oder aus den Tiefen des Weltalls. Die Astroteilchen, kleinste, energiegeladene Körner, geben den Wissenschaftlern Aufschluss über die Herkunft und die Entwicklung des Universums. Zwei Detektoren – ein internationaler und ein chinesischer – verfolgen solche direkt auf der Erdumlaufbahn. Genf hat an der Konzeption dieser Maschinen teilgenommen und analysiert einen Teil der Daten, welche diese liefern.

Von Marc-André Miserez | swissinfo.ch

Der erste heisst AMS-02. Er dreht seit fünfeinhalb Jahren auf der internationalen Raumstation (ISS). Für das Gemeinschaftswerk sind Amerikaner, Russen, Europäer, Japaner und Kanadier tätig. Der zweite namens Polar ist letzten Monat mit der chinesischen Raumstation Tiangong 2 gestartet.

Ziel: Teilchen aufspüren und analysieren, die vor allem von Sternen abgegeben werden und dauernd in unvorstellbarer Geschwindigkeit im Weltraum kreisen. Nach diesem Prinzip funktionieren auch die Detektoren des CERN (Europäisches Laboratorium für Teilchenphysik), ausser dass hier Teilchen nicht durch Beschleunigung und/oder Kollision erzeugt werden, sondern jene eingefangen werden, die natürlicherweise entstehen. AMS und Polar verdanken dem CERN, aber auch der Abteilung für Kern- und Teilchenphysik der Universität Genf, einiges.

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