Der Playboy setzt den Hidschab auf


Bild: RDF
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Wenn auch gewiss mit den besten Absichten, ist das Magazin dem Spiel mit der „Schlampen-Beschämung“ durch Islamisten überall auf der Welt auf den Leim gegangen.

Von Maajid Nawaz | Richard-Dawkins-Foundation

Der Playboy veröffentlichte vor kurzem einen Artikel über eine Hidschab-tragende muslimische Amerikanerin namens Noor Taguri, die „eindrucksvoll für Sittsamkeit eintritt“.

Ja, das haben Sie richtig gelesen.

In der Oktober-Ausgabe namens „Renegades“ stellt der Playboy eine religiös-konservative Praxis als emblematisch für eine unabhängige Frau dar.

Der weiße religiöse Konservatismus wird von amerikanischen Linksliberalen und Progressiven nicht oft gelobt oder verherrlicht, sondern herabgesetzt. Ersetze derweil weiße amische oder katholische Vorstellungen von Sittlichkeit durch braune muslimische, mache eine modische Fotoaufnahme vor einem Graffiti-Hintergrund und presto: Braune religiös-konservative Vorstellungen über das Verstecken der weiblichen Form im Namen der Sittlichkeit werden… progressiv.

Fairerweise muss man zugeben, dass viele Islamisten und muslimische Fundamentalisten für eine viel strengere Form des Hidschab und der „Sittlichkeit“ eintreten, die wohl keine Foto-Shootings für den Playboy gutheißen würde. Und ich würdige jeden, der der muslimischen Religionspolizei-Geisteshaltung entgegentritt.

Das war also gut von Ihnen, Noor Taguri! Ich weiß, dass unsere eigenen Fundamentalisten Sie kritisieren werden und ich stehe vollkommen auf Ihrer Seite und gegen diese Frauen-besessenen Koran-Fanatiker. Was Sie repräsentieren ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung und weg von der strengen saudischen Form des Hidschabs mit seiner vollständigen Gesichtsverschleierung und dem Verbot für Frauen, Auto zu fahren.

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