Nordirakische Katholiken sollen abgeschoben werden – Jetzt Kirchenasyl


Düsseldorfer Stadtdechant Hennes: „Zumindest bis zur absolut letztinstanzlichen Entscheidung wird die Familie in einer der Gemeinde gehörenden Wohnung leben und dort unseren besonderen Schutz genießen“.

kath.net

„Schon auf dem Schulhof wurde ich geschlagen, weil ich Christ war. Mein ganzes Leben wurde ich ausgegrenzt und zuletzt eben auch verfolgt. Wir hatten Angst, unbeschreibliche Angst um uns und um unsere ungeborene Tochter, am Ende blieb nur die Flucht.“ So beschreibt der Maschinenbauingenieur Nasim Hirani seine Gründe für die Flucht aus dem Irak. Das berichtete die „Rheinische Post“ (RP). Nun erhielten Hirani, seine Frau und seine im Juni geborene Tochter Mira Sophie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Bescheid, dass sie innerhalb von 30 Tagen das Bundesgebiet verlassen müssten, sonst droht die Abschiebung. Doch Hirani sagt: „Wir können nicht in den Irak zurück, wir sind dort unseres Lebens nicht sicher.“ Die junge Familie – auch die Ehefrau ist Bauingenieurin – stammt aus der Gegend von Erbil. Trotz der derzeitigen Rückeroberung ihrer Heimat sieht die katholische Familie im Irak für Christen keine Zukunft mehr. „Würde der Islamische Staat tatsächlich besiegt, gäbe es innerhalb von Wochen eine andere islamistische Gruppe, die uns verfolgt“, stellte Hirani gegenüber der RP resigniert fest.

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