Ist ein Schachcomputer intelligenter als Markus Söder?


© Picture AllianceTokio, im Dezember 2015: Der australische Premierminister Malcolm Turnbull (2.v.l.) begrüßt seinen Politikerkollegen Asimo (vorne).
© Picture AllianceTokio, im Dezember 2015: Der australische Premierminister Malcolm Turnbull (2.v.l.) begrüßt seinen Politikerkollegen Asimo (vorne).
Man könnte schon eine Weile darüber debattieren, ob man die große Frage dieser Veranstaltung bei der Vorwärts Verlagsgesellschaft ausgerechnet einem Staatssekretär stellen sollte: „Wird die künstliche Intelligenz die Politik übernehmen?“ „Nein!“, antwortet Matthias Machnig vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine verdächtige Spur zu schnell.

Von Julia Bähr | Frankfurter Allgemeine

Autorin Yvonne Hofstetter wollte das dann auch alles gar nicht so behauptet haben, und überhaupt gehe es ja eigentlich um die überfällige Reglementierung der Digitalisierung. Darauf konnte man sich einigen und hatte sich generell sehr lieb.

Alles in allem ein phantastisches Beispiel für Buchmesse-Veranstaltungen mit etwas überzüchtetem Titel, ein immer mehr um sich greifendes Phänomen: „Das Ende der Demokratie. Wie die künstliche Intelligenz die Politik übernimmt und uns entmündigt“. Da hätte man sich ja nun mindestens den direkten Vergleich der Intelligenzquotienten eines Schachcomputers und Markus Söders erwartet. Außerdem natürlich feiernde anarchistische Massen. Nichts davon weit und breit! Was für eine Enttäuschung!

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