Katar: Die Franzosen sind am leichtesten zu kaufen


Bild: heise.de/TP
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Hintergründe zum wohlgefälligen Verhalten französischer Politiker gegenüber den Golfstaaten und insbesondere Katar

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Es war auffallend, wie sich der damalige französische Außenminister Laurent Fabius bei den 5+1-Verhandlungen über das Nuklear-Abkommen mit Iran ins Zeug legte, um auf die Gefahr hinzuweisen, die von Iran ausgehen. Man hatte den Eindruck, dass er die Rolle des vormaligen „britischen Pudels“ übernommen hatte.

Auffallend ist auch, wie sehr sich die französische Regierungspolitik auf die Seite der militärischen Gegner der syrischen Regierung schlägt. Zwar hat man im Land große Sorge vor Heimkehrern aus dem syrischen Dschihad, aber den Dschihadismus in Syrien, der die Kriegspartei gegen Baschar al-Assad dominiert, will man nicht scharf genug in den Blick nehmen.

Der derzeitige Außenminister Jean-Marc Ayrault verlegt sich ebenso wie die anderen EU-Außenminister darauf, Moral-Predigen an Russland zu richten und die militante syrische „Opposition“ völlig zu übergehen. Scharfe Verurteilungen gibt es gegen Putin, nicht aber gegen die dschihadistisch-salafistischen Milizen. Die großen Medien folgen, ganz ähnlich wie in Deutschland, dieser Linie.

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