Berliner Polizei entlässt „Reichsbürger“


HP des Gerichtshofs, Screenshot: bb
HP des Gerichtshofs, Screenshot: bb
Weil er sich als „Reichsbürger bekannt hat“, hat die Berliner Polizei einen Mitarbeiter entlassen. Vor zwei Jahren gab es einen ähnlichen Fall.

Von Jörn Hasselmann | DER TAGESSPIEGEL

Die Berliner Polizei hat einen Mitarbeiter entlassen, der „sich als Reichsbürger bekannt hat“. Dies teilte das Polizeipräsidium dem Tagesspiegel auf Anfrage mit. Zuvor hatte die bayerische Polizei bekannt gegeben, zwei Beamte suspendiert zu haben, die den „Reichsbürgern“ nahestehen. Auch in Sachsen-Anhalt gab es bereits drei Suspendierungen.

In der vergangenen Woche hatte ein Angehöriger dieser Art Sekte in Bayern einen SEK-Polizisten getötet. Der 49-jährige mutmaßliche Täter hatte am Mittwoch bei einer Razzia auf Beamte geschossen und vier Polizisten verletzt. Das Landratsamt wollte bei dem Einsatz die 31 Waffen des Jägers sicherstellen, weil es den Mann als nicht mehr zuverlässig einstufte. Dadurch war die Bewegung, die die Existenz der Bundesrepublik Deutschland leugnet und oftmals rechtsextremistische Vorstellungen hat, in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt.

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