Die skrupellosen Methoden Duisburgs gegen Roma


 Rund 13.000 Bulgaren und Rumänen leben in Duisburg. Viele haben keine Arbeit und wohnen auf engem Raum. Immer wieder erklärt die Stadt Wohnungen für unbewohnbar und lässt sie räumen. Quelle: Die Welt
Rund 13.000 Bulgaren und Rumänen leben in Duisburg. Viele haben keine Arbeit und wohnen auf engem Raum. Immer wieder erklärt die Stadt Wohnungen für unbewohnbar und lässt sie räumen. Quelle: Die Welt
Seit Rumänen und Bulgaren die Türken verdrängen, wird Duisburg-Marxloh zunehmend zum Synonym für Armut und Kriminalität. Die Stadt geht dagegen vor – und setzt dabei ganze Familien auf die Straße.
 

Von Stefan Laurin | DIE WELT

Altbauten, auf der Straße spielen Kinder, und an vielen Stellen liegt Müll. Männer stehen in Gruppen beieinander an den Straßenecken. Die Henriettenstraße in Marxloh gehört sicher nicht zu den besten Adressen Duisburgs. Ein Mann in Bauarbeiterkleidung trägt Schutt aus einem Haus und wirft ihn in einen Container. Die Fassade wirkt frisch gestrichen, das Haus wird renoviert.

Seinen Namen will er nicht nennen, aber er sei vor 35 Jahren aus der Türkei gekommen und habe seitdem immer in der Henriettenstraße gelebt. „Das war alles immer gut hier, bis die kamen. Seitdem geht es mit der Straße bergab.“ Die, das sind Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien, die meist der Volksgruppe der Roma angehören. Rund 13.000 sollen mittlerweile in Duisburg leben, aber so genau weiß das niemand.

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