Noam Chomsky: „Was für Lebewesen sind wir?“


Der Philosoph und Linguist Noam Chomsky (dpa/picture-alliance/Martin Bialecki)
Der Philosoph und Linguist Noam Chomsky (dpa/picture-alliance/Martin Bialecki)
Noam Chomsky ist einer der bekanntesten linken Intellektuellen der USA. Sein neues Buch stellt die titelgebende Frage: „Was für Lebewesen sind wir?“ Die Antworten sind nicht so klar, wie man vermuten würde. Chomsky liest sich wie eine Mischung aus Sisyphos und Karl Marx.

Von Ingo Arend | Deutschlandradio Kultur

„Fortschritt ist langsam, aber über lange Zeithorizonte hinweg dramatisch“, befand vor ein paar Jahren US-Forscher Noam Chomsky. Der Linguist, politische Aktivist und weltweit vielzitierte Wissenschaftler gilt selbst als lebendes Beispiel für den Siegeszug geistiger Aufklärung.

Umso überraschter ist man, in seinem neuen Buch auf einen Fortschrittsskeptiker zu treffen. Darin beschwört der heute 88-Jährige nämlich die „Geheimnisse, die für die menschliche Intelligenz undurchdringlich sind“.

„Was für Lebewesen sind wir“ ist kein Buch im klassischen Sinn, bündelt der Band doch die vier Vorträge der Dewey-Lectures, die Chomsky 2013 an der New Yorker Columbia-University gehalten hat. Auf den ersten Blick gehören die vier Fragen, die er darin stellt, nicht zwingend zusammen. Doch was naturphilosophische Reflexionen wie „Was ist Sprache?“, „Was können wir verstehen?“, „Die Geheimnisse der Natur“ mit der politischen Frage „Was ist Gemeinwohl?“ verbindet, ist, dass die Antworten darauf immer unklarer werden.

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