Suizid eines Flüchtlings: Polizei bestreitet Hetze von Schaulustigen


Ein junger Flüchtling stürzt sich in den Tod, Anwohner sollen ihn dabei angefeuert haben: Ein Unglück in Schmölln sorgt für Entsetzen und Empörung. Noch bleiben viele Fragen offen. Die Polizei widerspricht Vorwürfen gegen Schaulustige.

evangelisch.de

Nach dem Tod eines jugendlichen Flüchtlings im thüringischen Schmölln sorgen Berichte über eine mögliche Anstachelung zum Suizid durch Anwohner für Wirbel. Die Polizei widersprach Medienberichten, wonach Schaulustige den Somalier mit Rufen wie „Spring doch“ ermuntert haben sollen. Beamte vor Ort hätten solche Rufe nicht gehört, sagte der Schichtleiter im Landeseinsatzzentrum in Erfurt, Stefan Erbse, am Sonntag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Bürgermeister Sven Schrade (SPD) hatte dem MDR am Samstag gesagt, ihm lägen Informationen vor, dass Schaulustige dem Vorfall lange beigewohnt und dabei „Spring doch“ gerufen hätten. Der Geschäftsführer des Meuselwitzer Bildungszentrums (MBZ), das die Einrichtung betreibt, bestätigte dies. Mitarbeiter hätten die Rufe zweifelsfrei gehört, sagte David Hirsch am Samstag der Online-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“.

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