Verfassungsschutzchef vergibt schlechte Noten für NSU-Aufklärer


Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz
Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz
Der ehemalige Generalsekretär des Zentralrates der Juden und aktueller Verfassungsschutzchef in Thüringen kritisiert die Behörden bei der NSU-Aufklärung scharf. Seit der 90er Jahre sei der Rechtsextremismus „arg unterschätzt“ worden.

MiGAZIN

Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan Kramer hat die Arbeit der staatlichen Behörden bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen scharf kritisiert. Fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) gebe es „mindestens noch so viele offene Frage“ wie zu Beginn der Ermittlungen, sagte Kramer am Montag in Erfurt.

Das gelte auch für die wichtigste Frage, wie von dem mutmaßlichen Tätertrio über ein Jahrzehnt hinweg zehn Morde und 14 Banküberfälle verübt werden konnten. Dieser Umstand sei vor den hohen Aufklärungsquoten für Kapitalverbrechen in Deutschland besonders bemerkenswert, erklärte der langjährige Generalsekretär des Zentralrates der Juden, der seit Ende 2015 Behördenleiter in Thüringen ist.

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