WikiLeaks, Ecuadors Souveränität und Washingtons Drohungen


foto: flickr.com/wikileakstruck (CC-Lizenz) Wikileaks ist überall - und da lesen die Behörden natürlich gerne mit.
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Wikileaks ist überall – und da lesen die Behörden natürlich gerne mit.
Die Sperrung des Internetzugangs für Assange hat Spekulationen über den verdeckten Kampf um die Enthüllungsplattform wieder angeheizt

Von Harald Neuber | TELEPOLIS

Die Sperrung des Internet-Zugangs von WikiLeaks-Gründer Julian Assange durch die Regierung von Ecuador hat die Spekulationen über die Enthüllungsplattform angeheizt. Anfang vergangener Woche war dem 45-Jährigen der Zugang zum Internet gekappt worden. Eine entsprechende Meldung von WikiLeaks über den Kurznachrichtendienst Twitter bestätigte wenig später das Außenministerium in Quito.

Unklar bleibt jedoch, was hinter dem Schritt steht. Denn auch wenn das ecuadorianische Außenministerium sich um Aufklärung bemühte, halten sich beharrlich Gerüchte über mögliche Hintergründe. Das betrifft eine direkte Einflussnahme der USA auf Ecuador ebenso wie mögliche Differenzen im diplomatischen Apparat des südamerikanischen Landes. Klar ist nur eines: Eine schnelle Lösung für Assange, der seit über vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festsitzt, wird es nicht geben. Zugleich verschärft sich der Kampf um die Enthüllungen von Wikileaks, dessen Arbeit vor allem von den USA in die Nähe russischer Geopolitik gerückt wird.

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