Allzeithoch: Zahl der toten Mittelmeer-Flüchtlinge weiter gestiegen


Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Seit Beginn des Jahres sind Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben. dpa
Die Zahl der Bootsflüchtlinge, die im Mittelmeer ums Leben gekommen sind, hat einen Allzeithoch erreicht. Der Linkspartei zufolge geht das Massensterben direkt auf das Konto der Europäischen Union.
 

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Seit Januar sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 3.740 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer ums Leben gekommen. Noch nie sei die Zahl in den ersten zehn Monaten eines Jahres so hoch gewesen wie 2016, teilte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf mit. Auch bis zum Jahresende dürfte ein neuer trauriger Rekord erreicht werden.

Die hohe Todeszahl erklärt das Hilfswerk mit verschiedenen Ursachen. So sei die in diesem Jahr sehr oft benutzte Route von Nordafrika nach Italien sehr gefährlich, Schlepper benutzten immer schlechtere Boote und starteten die Reise auch bei widrigem Wetter. Zudem organisierten die Schleuser häufig Überfahrten mit Tausenden Menschen an Bord. Bei einem Kentern der Boote seien die Rettungsversuche wegen der vielen Opfer nicht sehr erfolgreich.

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