Fake Peer Review 2.0


Computergenerierte Gutachten zu wissenschaftlichen Artikeln werden von Wissenschaftlern mitunter für echt gehalten

Von Ulrich Herb | TELEPOLIS

Nicht allein das Predatory Publishing, bei dem Artikel gegen Zahlung einer Veröffentlichungsgebühr, jedoch ohne wirkliche Qualitätsprüfung publiziert werden, kennt immer neue Stilarten (Bats are real cool Animals) – nein, auch die Fake Peer Review wartet mit Innovationen auf.

Bislang nutzte man den Begriff der Fake Peer Review vorrangig, um von Autoren angefertigte Reviews eigener Artikeleinreichungen in Journalen zu beschreiben. Bei dieser Praxis schlugen die Autoren zwar andere Forscher als Experten zur Begutachtung ihrer Einreichungen vor, gaben dabei aber Emailaccounts an, die nur scheinbar diesen Wissenschaftlern gehörten, in Wirklichkeit jedoch durch die einreichenden Autoren selbst angelegt worden waren.

Alberto Bartoli, Andrea De Lorenzo, Eric Medvet und Fabiano Tarlao von der Universität Triest schildern nun in ihrer Publikation „Your Paper has been Accepted, Rejected, or Whatever: Automatic Generation of Scientific Paper Reviews“, wie sie eine neue Variante der Fake Peer Review erprobten. Sie erstellten dazu computergenerierte Gutachten zu wissenschaftlichen Artikeln und baten 16 Wissenschaftler um die Lektüre und Bewertung dieser Reviews.

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