Gott mag Müll – Regeln zur Feuerbestattung


Die Urne auf dem Kaminsims oder Bestattung im Friedwald? Was für Katholiken nach einer Feuerbestattung erlaubt ist und was nicht, regelt jetzt ein neues Vatikandokument.

katholisch.de

Mit einer neuen Instruktion schafft der Vatikan Klarheit für den Umgang mit der Asche Verstorbener: Aufbewahrung in Wohnräumen, Ausstreuen der Asche in der Natur oder ihre Verarbeitung in Schmuckstücken sowie anderen Erinnerungsgegenständen sind nach katholischer Lehre nicht gestattet. Stattdessen müsse die Asche an „einem heiligen Ort“ aufbewahrt werden, etwa auf Friedhöfen oder in Kirchen, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Instruktion „Ad resurgendum cum Christo“ (Zur Auferstehung mit Christus) der vatikanischen Glaubenskongregation. Thema sind die „Beerdigung der Verstorbenen und die Aufbewahrung der Asche im Fall der Feuerbestattung“.

Das Dokument, das Glaubenspräfekt Kardinal Gerhard Ludwig Müller vorstellte, trage der Tatsache Rechnung, dass eine Feuerbestattung mittlerweile stark verbreitet sei und sich auch neue Ideen verbreiteten, „die dem Glauben der Kirche widersprechen“. Die neue Instruktion solle die „lehrmäßigen und pastoralen Gründe“ für eine vorrangige Erdbestattung darlegen, an der die Glaubenskongregation in Erinnerung an den Tod und das Begräbnis Jesu weiter festhält. Gleichzeitig würden auch Normen für die Aufbewahrung der Asche im Fall einer Feuerbestattung festgelegt.

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