Sissies: Kreuz abgelegt: Bedford-Strohm verteidigt Auftreten auf dem Tempelberg


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EKD-Ratsvorsitzender: In der besonderen Situation in Jerusalem wäre es aber falsch gewesen, dem Wunsch der islamischen Gastgeber nicht nachzukommen – Auch katholische Bischöfe zeigten ihre Brustkreuze nicht

kath.net

Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), hat die Entscheidung gerechtfertigt, während des Besuchs auf dem Tempelberg in Jerusalem sein Bischofskreuz abzulegen. „Wir haben aus Respekt vor den Gastgebern gehandelt“, sagte er am 28. Oktober vor Pressevertretern. Es handele sich aber „in keinster Weise um eine Verleugnung des Kreuzes, sondern um eine Antwort auf den Wunsch der Gastgeber“. Eine Delegation von EKD und (katholischer) Deutscher Bischofskonferenz war Mitte Oktober zu einer gemeinsamen Pilgerfahrt nach Israel gereist. Dort besuchte sie neben Stätten, an denen Jesus gewirkt hat, auch den muslimischen Felsendom und die jüdische Klagemauer. Fotos davon zeigten den Ratsvorsitzenden ohne sein Bischofskreuz. Das hatte Verwunderung ausgelöst. Wie Bedford-Strohm vor den Journalisten weiter sagte, trägt er bei Moscheebesuchen sonst das Bischofskreuz: „Das halte ich für den Normalfall.“ Den eigenen Glauben im interreligiösen Dialog zu verleugnen, sei der verkehrte Weg. In dieser besonderen Situation in Jerusalem wäre es aber falsch gewesen, dem Wunsch der islamischen Gastgeber nicht nachzukommen, erklärte er. Fotos der Veranstaltung ist zu entnehmen, dass auch katholische Bischöfe ihre Brustkreuze nicht offen truge.

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