Syrer finden Moscheen in Deutschland zu konservativ


Nach seiner Flucht nach Deutschland besucht der Syrer Hani Salam eine Moschee in Köln – und ist schockiert. Schnurrbärte und kurze Hosen sind tabu. Auch anderen Flüchtlingen ist das zu altmodisch.

DIE WELT

Als Hani Salam in Köln ankam, war er erleichtert. Der 36-Jährige war dem Bürgerkrieg in Syrien entkommen und hatte die Flucht über Ägypten nach Europa überstanden. Doch dann begann er im vergangenen November erneut, sich Sorgen zu machen. Der Grund waren „die Männer mit den langen Bärten“, die er in einer Moschee in der Nähe seines neuen Zuhauses traf, wie er gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagt.

Die Männer erinnerten ihn an Islamisten, die seine Heimatstadt in der Nähe von Damaskus eingenommen hätten, so Salam, der selber Schnurrbart trägt. Einer der Männer habe ihm gesagt, dass gute Muslime Bärte trügen und keine Schnurrbärte. Eine Vorstellung, die uralt sei, findet Salam.

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