Washington debattiert über Steuer für Kohlendioxid


Der US-Wirtschaftswissenschaftler Yoram Bauman erklärt als „Stand-up Economist“ Sachthemen für Fachfremde. Foto: Randy Stewart/Flickr/CC BY-SA 2.0
Der US-Wirtschaftswissenschaftler Yoram Bauman erklärt als „Stand-up Economist“ Sachthemen für Fachfremde. Foto: Randy Stewart/Flickr/CC BY-SA 2.0
Wenigstens in einem US-Bundesstaat wird der Klimawandel hitzig debattiert: Angestoßen durch eine Initiative des US-amerikanischen Stand-up-Komikers Yoram Bauman, verhandelt Washington aktuell die Einführung einer CO2-Steuer.

Von Maria-Elisa Schrade | greenpeace magazine

Bei den drei Präsidentschaftsdebatten von Clinton und Trump hat der Klimawandel kaum eine Rolle gespielt. Im US-Bundesstaat Washington wird dagegen zurzeit heftig über die Einführung einer Kohlenstoffsteuer diskutiert. Angestoßen hat die Debatte der „Stand-Up Economist“ Yoram Baumann, ein Wirtschaftswissenschaftler, der Sachthemen mithilfe von Stand-up-Comedy an Fachfremde vermittelt. Was als vage Ein-Mann-Kampagne begann, erhielt sehr schnell öffentliche Unterstützung und wurde zu einem realisierbaren Bestreben: Die „Initiative 732“ fordert die Einführung einer Steuer für Treibhausgasemissionen, die beim Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Gas und Kohle entstehen. Geplant ist, die Steuer ab 2017 in Höhe von 15 US-Dollar pro Tonne einzuführen, die Abgabe würde sich dann über die Jahre hinweg stetig erhöhen. Durch die Einnahmen aus der Kohlendioxidsteuer könnte sich der Bundesstaat eine Senkung der Mehrwertsteuer leisten und somit kleine Betriebe und Geringverdiener entlasten.

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