Kritik aus Berlin am Abriss von Hitlers Geburtshaus


Das Innenministerium will das Haus abreißen lassen. / Bild: REUTERS
Das Innenministerium will das Haus abreißen lassen. / Bild: REUTERS
Der Historiker Wieland Giebel glaubt nicht daran, dass das Hitler-Haus zu einer Wallfahrtstätte für Nazis werden könnte.

Die Presse.com

Den geplanten Abriss von Hitlers Geburtshaus in Braunau findet Wieland Giebel, Gründer des Vereins Historiale und Initiator der soeben eröffneten „Dokumentation Führerbunker“ in Berlin, falsch. Er schlägt an der Stelle ein Informationszentrum vor.

„In all den Jahren ist es nicht passiert, dass in Berlin die NS-Orte zu einer Wallfahrtsstätte von Neonazis geworden sind“, sagte Giebel zur APA. „Wir stellen jedoch extremes Interesse an der Geschichte fest.“

Den Abriss findet Giebel falsch. „Ich bezweifle, dass das Haus in Braunau ein Wallfahrtsort für Neonazis ist. Ich finde, das Geburtshaus von Hitler soll ein Dokumentationszentrum sein. Man kann Geschichte nicht einfach durch Abreißen bewältigen. Da sollte man etwas machen, was die Folgen des Nationalsozialismus zeigt. Dafür wäre das Geburtshaus der richtige Ort.“

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