Martin Luthers Reformation: Der Islamismus des Christentums


Das Lutherhaus im thüringischen Eisenach. Foto: epd
Das Lutherhaus im thüringischen Eisenach. Foto: epd
Der Islam bedürfe einer Reformation, heißt es immer wieder. Darin drückt sich ein großes Missverständnis dessen aus, was die Reformation war: der fanatische Versuch der Wiederherstellung der reinen Lehre.
 

Von Arno Widmann | Frankfurter Rundschau

Am kommenden Montag, den 31. Oktober 2016, wird das Reformationsjubiläum in Berlin eröffnet werden. Das ist eine von Hunderten Veranstaltungen, mit denen an den Beginn der Reformation am 31. Oktober 1517 erinnert werden soll. Es ist das Datum des berühmten Anschlags der 95 Thesen Martin Luthers (1483 – 1546) an die Schlosskirche zu Wittenberg.

In der Einladung zur Auftaktveranstaltung heißt es: „Bund, Länder, Kommunen, die evangelischen Kirchen in Deutschland und die Zivilgesellschaft begehen das Reformationsjubiläum gemeinsam und eröffnen es feierlich am 31. Oktober 2016 in Berlin.“ Ein Gutteil der Reformationsgeschichte steckt schon in diesem Satz. Die Reformation ist kein innerkirchliches, nicht einmal ein nur-religiöses Ereignis. Sie ist ein Staatsakt, bei dem der Bundespräsident, einst ein protestantischer Pfarrer, die Festrede hält. Im Jahre 2000 hatte es keine vergleichbare Veranstaltung zur Feier der Geburt Christi gegeben. Die Verbindung von Landesherrn und protestantischer Kirche ist besonders eng.

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