Trotz Neonazi-Kontakten: Parteigericht hebt Auflösung der Saar-AfD auf


 Frauke Petry wirkt nicht amüsiert: Dass der Saar-Verband der AfD bestehen bleibt, ist für sie eine Niederlage © Tobias Schwarz/AFP
Frauke Petry wirkt nicht amüsiert: Dass der Saar-Verband der AfD bestehen bleibt, ist für sie eine Niederlage © Tobias Schwarz/AFP
Mit Kontakten ins rechtsextreme Lager kann man es in der AfD doch weit bringen. Das Bundesschiedsgericht der Partei entschied, den Landesverband Saar nicht aufzulösen. Gegen die Chefs im Saarland laufen Parteiausschlussverfahren.

Von Wigbert Löer | stern.de

Es hat gedauert, Monate. Aber nun hat das Bundesschiedsgericht der AfD doch entschieden: Der Landesverband Saar wird nicht aufgelöst. Das er fuhr der stern aus Stuttgart, wo das Bundesschiedsgericht tagte. Es ist eine Entscheidung mit Folgen, für die AfD und auch für das Saarland. Dort findet bereits im März die nächste Landtagswahl statt. Die AfD tritt dort mit einem Spitzenkandidaten an, gegen den wegen des Handelns mit Hakenkreuzorden ermittelt wird.

Die Parteivorsitzende Frauke Petry sieht sich in einem langen Konflikt nun als Verliererin. Sie und ihr Vorstandskollege Dirk Driesang hatten sich vehement für die Auflösung der Saar-AfD eingesetzt. Die Maßnahme war konsequent, aber ungewöhnlich. Gegen die beiden Landesvorsitzenden Josef Dörr und Lutz Hecker laufen nun noch Parteiausschlussverfahren.

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