Aufruf zur Islamkritik


„Es darf keinen Unterschied zwischen ‚Gläubigen‘ und ‚Ungläubigen‘ geben“ – fordert Samuel Schirmbeck in „Der Kreuzzug des Islam“. (dpa / Horst Galuschka)
Samuel Schirmbeck hat als Nordafrika-Korrespondent eine schleichende Islamisierung erlebt und warnt vor einem „Kreuzzug des Islam“. Er fordert Mut zur offenen Islamkritik – und macht die Linken mitverantwortlich dafür, dass der radikale Islam sich in Westeuropa ausbreitet.

Von Rebecca Hillauer | Deutschlandradio Kultur

„Die Leute, die islamkritisch sind, die sind ja nicht islamophob: Sondern sie sind nur gewaltophob, intolerantophob, sie sind homophobophob. Sie lehnen am Islam das ab, was wir ja auch hatten: die Frauenfeindlichkeit, die Intoleranz im Namen einer Weltanschauung. Und wir haben uns nun endlich mit größter Mühe davon getrennt – und nun wollen die Leute nicht, dass das unter dem Deckmantel der Religion wieder ins Land kommt.“

Samuel Schirmbeck hat die schleichende Radikalisierung in Nordafrika miterlebt. Als er 1990 als ARD-Korrespondent nach Algier kam, waren die Strände voll von Frauen in Badeanzügen, und das Land war voller Hoffnung auf Demokratie. Die Islamisten machten beidem ein Ende. Angeblich „Ungläubigen“ drohten sie mit dem Tod. Samuel Schirmbeck blieb und lernte, mit der latenten Angst zu leben. Sie sei von ihm nur abgefallen, meint er, wenn er gelegentlich für wenige Tage zu Besprechungen nach Frankfurt flog.

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