Premierenabsage „Smolensk“: Botschaft sucht neues Kino


Experten untersuchen im April 2010 die Überreste der bei Smolensk abgestürzten Tupolev Tu-154.Foto: REUTERS
Experten untersuchen im April 2010 die Überreste der bei Smolensk abgestürzten Tupolev Tu-154.Foto: REUTERS
Das Berliner Delphi-Kino will den umstrittenen polnischen Film „Smolensk“ nicht zeigen. Der Botschafter spricht von „Obstruktion“ und sucht einen neuen Raum.

Von Jan Schulz-Ojala | DER TAGESSPIEGEL

Mit ungewöhnlicher Schärfe hat der neue, von der rechtsgerichteten polnischen Regierung bestellte Botschafter in Deutschland, Andrzej Przylebski, die Entscheidung des Berliner Delphi-Kinos kommentiert, den umstrittenen Film „Smolensk“ entgegen ursprünglicher Einladung nicht zu zeigen. Zur Begründung des Kinos wegen Sicherheitsbedenken sagte Przylebski – laut dpa – im staatsnahen Sender TVP, es handele sich dabei offenbar um eine „momentane Obstruktion“. Und: „Ich denke nicht, dass irgendjemand sich in die Luft sprengen würde, weil dieser Film gezeigt wird“.

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