Wie sich die Neonazi-Szene ungestört selbst finanziert


Sogenannte Solidaritätskonzerte sind eine wichtige Geldquelle der rechtsextremistischen Szene Quelle: picture alliance / dpa
Sogenannte Solidaritätskonzerte sind eine wichtige Geldquelle der rechtsextremistischen Szene Quelle: picture alliance / dpa
5000 Rechtsextreme – in der Schweiz fand jetzt eines der größten Neonazi-Konzerte aller Zeiten statt. Die Polizei beobachtete das Treiben – aber griff nicht ein. Doch was passiert mit den Einnahmen?

Von Florian Flade, Marcel Pauly | DIE WELT

Marcus R. baut sich vor dem Richtertisch auf, beugt seinen breiten Oberkörper nach vorn und lässt seine tätowierte Glatze begutachten. Richter, Staatsanwalt und Verteidiger mustern eine Weile den schwarz konturierten Totenschädel und einen Schriftzug auf R.s Kopf, dann darf sich der Angeklagte wieder setzen.

In einem Prozess, in dem es um schwere Körperverletzung geht, die Angeklagten aber schweigen, kommen auch mal ungewöhnliche Methoden zum Einsatz, um die Gewaltbereitschaft einer Person zu bewerten. Etwa die Inaugenscheinnahme einer Tätowierung: Auf dem Kopf von Marcus R. prangt ein Symbol von „Combat 18“, dem militanten Arm des in Deutschland verbotenen rechtsextremistischen Netzwerks Blood and Honour.

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