Auftakt zum Zivilprozess über Böhmermanns Erdogan-Gedicht


Screenshot: youtube
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Unter großem Medieninteresse hat vor dem Landgericht Hamburg die mündliche Verhandlung zur Unterlassungsklage des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann begonnen.

evangelisch.de

Erdogan wendet sich gegen das sogenannte Schmähgedicht, das Böhmermann am 31. März in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ verlesen hatte. Darin richtete der Satiriker wüste Beschimpfungen gegen das Staatsoberhaupt der Türkei. Böhmermann begründete seinen Auftritt damit, er wolle den Unterschied von erlaubter Satire und auch in Deutschland verbotener Schmähkritik erklären.

In einer einstweiligen Verfügung hatte das Landgericht Böhmermann Mitte Mai untersagt, bestimmte Passagen des Gedichts zu wiederholen. Weil der ZDF-Satiriker die Entscheidung nicht hinnehmen wollte, setzte er Erdogan daraufhin über das Gericht eine vierwöchige Frist zur Klageeinreichung in der Hauptsache. Der türkische Staatspräsident will mit seiner Klage nun ein Komplettverbot des Gedichts erwirken. Ein Urteil wird für Mittwoch noch nicht erwartet.

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