Neue Lutherbibel: Heikler Eingriff am Buch der Bücher


oto: marco uschmann Herein in die gute Stube: Auf der Wartburg hat Luther inkognito das Neue Testament in eine allgemeinverständliche deutsche Sprache übersetzt – 27 Bücher in zehn Wochen.
Foto: marco uschmann Herein in die gute Stube: Auf der Wartburg hat Luther inkognito das Neue Testament in eine allgemeinverständliche deutsche Sprache übersetzt – 27 Bücher in zehn Wochen.
Österreich-Premiere der neuen Lutherbibel: Die Rückkehr zur alten Sprache und die Absage an die Moderne sorgen nicht nur für ein Halleluja in protestantischen Reihen

Von Peter Mayr, Markus Rohrhofer | derStandard.at

An jenem Adventsonntag des Jahres 1521 war Martin Luther mit sich selbst alles andere als im Reinen. „Langeweile und Darmträgheit“ plagten den als Junker Jörg auf der Wartburg untergetauchten Mönch. Doch die innere Unzufriedenheit ließ Luther in seiner Studierstube im Obergeschoß des Vogteigebäudes zur Feder greifen und sich „einer Last, die über meine Kräfte ist“ zu widmen – der Übersetzung des Neuen und später dann des Alten Testaments in die deutsche Sprache. Luther ging zurück zu den sprachlichen Wurzeln – Hebräisch und Griechisch – und schuf letztlich eine Übersetzung, die die Menschen verstanden. Der große Kunstgriff dabei: Dem Buch der Bücher blieb beim lutherischen Relaunch das Sakrale erhalten.

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