Spinat als Sprengstoff-Schnüffler


Ins Blattgewebe eineschleuste Nanoröhrchen machen Spinatpflanzen zu lebenden Sensoren - beispielsweise für Pikrinsäure, eine Sprengstoffkomponente. © koshmar1982/ thinkstock
Ins Blattgewebe eineschleuste Nanoröhrchen machen Spinatpflanzen zu lebenden Sensoren – beispielsweise für Pikrinsäure, eine Sprengstoffkomponente. © koshmar1982/ thinkstock
Nanotechnologisch aufgerüstet: Forscher haben simple Spinatpflanzen zu Umweltsensoren umfunktioniert. Dafür schleusten sie spezielle Nanoröhrchen ins Blattgewebe der Pflanzen ein. Gelangt nun mit dem Wasser eine für Sprengstoff typische Chemikalie ins Blatt, beginnt dieses zu fluoreszieren. Aber auch andere Chemikalien oder Schadstoffe lassen sich mit dieser Methode aufspüren, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Materials“ berichten.

scinexx

Pflanzen verfügen von Natur aus über eine komplexe und feinfühlige Wahrnehmung ihrer Umwelt. Kein Wunder, sind sie doch als festgewachsene Wesen darauf angewiesen, möglichst rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können, beispielsweise indem tierische Helfer herbeirufen oder ihre Nachbarn warnen.

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