Synode debattiert über Judenmission, Europa und Rechtspopulisten


Arbeiten und Feiern folgen bei der evangelischen Kirche ganz im Sinne Martin Luthers eng aufeinander. Wenige Tage nach dem Start in das Reformationsjubiläum gibt es auf der Synodentagung in Magdeburg ernste Themen zu besprechen. Unter anderem soll über Judenmission und Solidarität in Europa debattiert werden.

Von Karsten Frerichs | evangelisch.de

Erst das Vergnügen, dann die Arbeit: Wenige Tage nach der Eröffnung des Festjahres zu 500 Jahren Reformation trifft sich die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu ihrer Jahrestagung in Magdeburg. Vom 6. bis 9. November stehen kurz nach den ökumenisch geprägten Feiern am Reformationstag manch ernste Themen auf dem Programm – auch in Bezug auf das seit langem vorbereitete Jubiläum, das an den legendären Thesenanschlag Martin Luthers an die Schlosskirche zu Wittenberg erinnert, der sich im nächsten Jahr zum 500. Mal jährt.

So wird sich das Kirchenparlament einmal mehr mit dem Verhältnis zwischen Christen und Juden zu befassen haben. Vor einem Jahr hatten die 120 Synodalen einstimmig eine deutliche Distanzierung von Luthers judenfeindlichen Schriften beschlossen und „Trauer und Scham“ bekundet ob eines „weitreichenden Versagens der Evangelischen Kirche gegenüber dem jüdischen Volk“.

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