Terrorgefahr: Viel Arbeit für den Staatsschutz


Viel zu tun gab es für die Ankläger. Foto: dpa
Viel zu tun gab es für die Ankläger. Foto: dpa
Die Frankfurter Gerichte haben in diesem Jahr zwölf Prozesse mit islamistischem Hintergrund verhandelt. Zwei der Verfahren sind regelrecht ausgeufert.

Von Oliver Teutsch | Frankfurter Allgemeine

Der Prozess gegen Mohannad K. ist schon das zwölfte Verfahren gegen islamistische Terrorverdächtige in Frankfurt in diesem Jahr. Allein die Staatsschutzkammer am Landgericht hat sich mit acht Verfahren befassen müssen. In vier Fällen wurde gegen Sympathisanten verhandelt, die Bilder oder Botschaften mit staatsgefährdenden Inhalten in den sozialen Medien verbreitet hatten. In drei Fällen hatte es aber Verurteilungen wegen der Vorbereitung staatsgefährdender Gewalttaten gegeben.

Am bekanntesten ist wohl der Fall von Halil D. Der 36-Jährige hatte 2015 wegen Terrorverdachts die Absage des Radrennens „Rund um den Finanzplatz Eschborn – Frankfurt“ verursacht. Die Ermittler befürchteten, er habe einen Anschlag geplant. Fahnder hatten ihn mehrmals im Taunus an der Radstrecke gesehen; unter falschem Namen hatte er sich in einem Baumarkt drei Liter hochexplosives Wasserstoffperoxid besorgt.

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