Hoffnung für Alzheimer Patienten?


Ablagerungen aus Beta-Amyloid-Proteinen gelten einer Theorie nach als Ursache für den Tod von Gehirnzellen bei Alzheimer. © NIA/NOH
Ablagerungen aus Beta-Amyloid-Proteinen gelten einer Theorie nach als Ursache für den Tod von Gehirnzellen bei Alzheimer. © NIA/NOH
Wirkstoff mit Potenzial: Ein neu entwickeltes Präparat könnte sich als effektives Mittel für die Therapie von Alzheimer bewähren. In einer klinischen Studie reduzierte der Stoff bei Alzheimer-Patienten die Produktion jener Proteine, die sich bei den Betroffenen als schädliche Plaques ablagern. Besonders überraschend: Anders als vergleichbare Wirkstoffe hat das Medikament keine schweren Nebenwirkungen. Folgestudien müssen nun zeigen, ob das Präparat tatsächlich den geistigen Abbau bremsen kann.

scinexx

Die Alzheimer-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der es zu einer fortschreitenden Zerstörung von Gehirnzellen kommt. Als typisches Symptom finden sich im erkrankten Gehirn Ablagerungen verklumpter Proteine: Statt abgebaut zu werden, sammelt sich das Beta-Amyloid-Protein immer weiter an. Diese Plaques sind einer gängigen Hypothese zufolge der Grund, warum Zellen im Gehirn absterben und die Patienten dement werden.

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