Kohlendioxid-Konzentration überschreitet wichtige Grenze


Bild: energiedialog-wasserburg.de
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Das vergangene Jahr über hat die Konzentration von Kohlendioxid in der Erdatmosphäre im Durchschnitt erstmals 400 Parts per Million erreicht. Das ist eine unschöne Premiere – und dürfte jetzt viele Generationen lang so bleiben.

 

Von Jamie Condliffe | Technology Review

Es gibt offizielle Nachrichten über die Konzentration von Kohlendioxid in der Erdatmosphäre im vergangenen Jahr, und sie sind nicht gut.

Wie das Treibhausgas-Bulletin der World Meteorological Organization (WMO) zeigt, war 2015 das erste Jahr, in dem der durchschnittliche Kohlendioxid-Gehalt rund um die Welt den Wert von 400 Parts per Million erreicht hat. Zum Teil lag das Überschreiten dieser Grenze laut der WMO an El Niño. Dieses Klimaphänomen habe die „Kapazität von ‚Senken‘ wie Wäldern, Vegetation und Meeren zum Absorbieren von Kohlendioxid verringert“.

Doch selbst wenn diese Senken später wieder mehr Kohlendioxid aufnehmen können, so warnt der WMO-Generalsekretär Petteri Taalas, werden die Emissionen verringert werden müssen. „Das E-Niño-Phänomen ist verschwunden. Der Klimawandel nicht“, erklärte er. „Wenn wir die Kohlendioxid-Emissionen nicht angehen, können wir den Klimawandel nicht angehen und den Temperaturanstieg nicht auf weniger als 2 Grad oberhalb der vorindustriellen Zeit begrenzen.“

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