Medien-Handbuch Islam: Gegen die einfachen Bilder


Eine junge Frau mit Kopftuch in einer Schule in Frankfurt. Foto: dpa
Eine junge Frau mit Kopftuch in einer Schule in Frankfurt. Foto: dpa
Der Berliner Mediendienst stellt ein Handbuch zum Islam vor, das Hintergründe und Zusammenhänge erklären will.

Von Alexandra Knief | Frankfurter Rundschau

Wie weit Vorurteile gegenüber „den Muslimen“ und „dem Islam“ in der deutschen Bevölkerung verbreitet sind, zeigen Umfragen seit Jahren. So gaben in einer Studie der Bertelsmann Stiftung im vergangenen Jahr 60 Prozent der Befragten an, den Islam als Bedrohung zu sehen. Auch die Medien tragen dazu bei, betonte jetzt der „Mediendienst Integration“ – ein Informationsdienst für Journalisten, den der gemeinnützige Rat für Migration betreibt.

„Der Islam und Muslime sind zentrale Themen in aktuellen Debatten um Migration und Integration und als solche ein Teil der Berichterstattung“, sagte Rana Göroglu, Geschäftsführerin des Mediendienstes in Berlin. „Die Wahrnehmung ist dabei häufig negativ geprägt.“ Um Journalisten dabei zu unterstützen, ausgewogen zu berichten, hat der Mediendienst Integration ein Medien-Handbuch zum Islam erarbeitet, das er nun vorstellte.

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