Allerheiligen in Polen – es stirbt sich leicht auf den Straßen


Bild: Powazaki Friedhof // (cc) Lukas Plewnia / polen-heute.de [CC BY-SA 2.0] / Flickr
Bild: Powazaki Friedhof // (cc) Lukas Plewnia / polen-heute.de [CC BY-SA 2.0] / Flickr
Polens Autofahrer haben wieder mal bewiesen, wie toll sie ihre Autos beherrschen. Denn tollwütig waren sie unterwegs am verlängerten Allerheiligen-Wochenende. Bei der Aktion „Grablicht“ verzeichnete die Polizei eine erschreckend hohe Anzahl an Toten und Verletzten.

Von Antoni Wladyka | POLEN HEUTE

Jedes Jahr an Allerheiligen fahren Millionen Polen zu den Gräbern ihrer Familien, Verwandten und Freunden. Das Verkehrsaufkommen steigt ins Unermessliche, die Zufahrtsstrassen zu den Friedhöfen werden gesperrt und die Polizei erhöht ihre Präsenz, damit Polens Verkehr nicht in einem Chaos endet.

Die Aktion „Grablicht“ (poln. Znicz) stellt einige gute Tausend Polizisten in höchste Bereitschaft. Es geht darum, die gefährlichsten Autofahrer aus dem Verkehr zu ziehen und den Friedhofsbesuchern eine geordnete und sichere Feierlichkeit zu gewährleisten. Die Aktion dauerte dieses Jahr von Freitag bis Mittwoch Abend.

Die Statistik

Obwohl es im Vergleich zum Jahr 2015 weniger Unfälle und Tote gab, sind die offiziellen Statistiken alles andere als ermunternd. 428 Unfälle, 39 Tote und 531 Verletzte. Jeder elfte Unfall endete mit dem Tod des Fahrers. Letztes Jahr war es jeder achte.

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