So suchte die SS nach der effektivsten Mordmethode


Auf dem Weg in den Tod: sowjetische Gefangene in Sachsenhausen im Herbst 1941 Quelle: Nationalarchiv Prag
Auf dem Weg in den Tod: sowjetische Gefangene in Sachsenhausen im Herbst 1941 Quelle: Nationalarchiv Prag
Überraschende Genickschüsse beim Messen der Körpergröße: Im Herbst 1941 wurden Tausende Kriegsgefangene im KZ Sachsenhausen in ein Behandlungszimmer gebracht – um möglichst schnell zu sterben.

Von Sven Felix Kellerhoff | DIE WELT

Die Strapazen haben Spuren hinterlassen. Die Gesichter der Männer sind verhärmt, oft abgemagert. Ihre Kleidung ist meist zerschlissen, die Augen schauen misstrauisch in das Objektiv der Kamera. Und doch ahnen sie nicht, was ihnen bevorsteht.

Es handelt sich um gefangene Soldaten der Roten Armee, die im Sommer und Herbst 1941 zum KZ Sachsenhausen gebracht wurden. Ein Weg in den Tod. Denn als potenziell „gefährliche Elemente“ hatten spezielle Kommissionen der Gestapo sie aus den unübersehbaren Mengen sowjetischer Kriegsgefangener „selektiert“. Insgesamt starben im Lager in Oranienburg nördlich von Berlin zwischen Ende August und Mitte November 1941 mehr als 10.000 Rotarmisten.

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