„Erdbeben ist Strafe Gottes“: Italienischer Priester sorgt für Eklat


Der Vatikan reagiert hart auf Aussagen eines Priesters, der im Rahmen einer Sendung des erzkatholischen Radiosenders „Radio Maria“ das Erdbeben in Mittelitalien als „Strafe Gottes“ bezeichnet hatte. Gott habe die Italiener mit dem Erdbeben für die jüngst beschlossene Legalisierung von homosexuellen Lebenspartnerschaften strafen wollen, so ein Mitarbeiter des Radiosenders, Pater Giovanni Cavalcoli.

derStandard.at

Der vatikanische Innenminister Erzbischof Angelo Becciu bezeichnete die Worte des Priesters als „beleidigend für Gläubige und skandalös für Nicht-Gläubige“. Becciu entschuldigte sich bei den durch die schweren Erdbeben der vergangenen Woche obdachlos gewordenen Menschen. Der Papst sei ihnen nahe, versicherte der Erzbischof. „Wer von ‚Radio Maria‘ aus von einer göttlichen Strafe spricht, beleidigt den Namen der Muttergottes, die Gläubige als barmherzige Mutter betrachten“, sagte Becciu.

Chefredakteur auf Distanz

Zu Cavalcolis Aussagen, die empörte Reaktionen auslösten, ging auch der Chefredakteur von „Radio Maria“, Livio Fanzaga, auf Distanz. Cavalcoli habe eine persönliche Meinung ausgedrückt, die keineswegs jener des Radiosenders entspreche.

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