Hessen: Sexualkunde-Lehrplan spaltet die CDU


Hans-Jürgen Irmer (CDU) schürt Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des Sexualkunde-Lehrplans. Foto: dpa
Hans-Jürgen Irmer (CDU) schürt Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des Sexualkunde-Lehrplans. Foto: dpa
In der hessischen CDU-Fraktion grummelt es anscheinend wegen des neuen Sexualkunde-Lehrplans. Das berichtet der Abgeordnete und frühere bildungspolitische Sprecher Hans-Jürgen Irmer in einem Artikel für seine Gratiszeitung „Wetzlar-Kurier“.

Von Pitt von Bebenburg | Frankfurter Rundschau

Darin heißt es wörtlich, wenn auch nicht grammatikalisch korrekt: „Die Inhalte des Lehrplans hat auch zu einigen Irritationen bei einer Reihe von Abgeordneten geführt, die Probleme mit der Akzentverschiebung – weg von der Familie – haben.“ In dem Lehrplan wird die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen als Ziel formuliert. Im Vorgängerlehrplan war von „Toleranz“ die Rede gewesen.

Irmer bedauert, dass „das Primat von Ehe und Familie nicht mehr in dem Maße“ gelte. Zudem wendet sich der CDU-Politiker gegen die Möglichkeit, „Lobbyistengruppen“ in den Unterricht einzubeziehen. Damit bezieht er sich auf das „Schlau-Projekt“, bei dem junge Schwule, Lesben oder Transsexuelle in Klassen über ihr Coming-out berichten.

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