Immer weniger Katholiken in Bayern


Bild: BR.de
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Noch sind sie in der Mehrheit, doch es wird eng für Bayerns Katholiken: Seit 1970 sinkt ihre Zahl stetig. Besonders katholisch sind noch die Niederbayern – den Negativrekord hält Geslau im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.

Von Martin Jarde | BR.de

In der kleinen Gemeinde mit 1322 Einwohnern gibt es gerade einmal 68 Katholiken, das sind fünf Prozent der Gesamtbevölkerung. Nach der Definition des Bonifatiuswerks, das katholische Christen überall dort unterstützt, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben, könnte man Geslau daher als Diaspora (Katholiken-Anteil unter zwölf Prozent) bezeichnen.

Besonders wenig Katholiken in großen Städten

Auf diese Idee wird das Bonifatiuswerk in Bayern zwar noch nicht kommen: Insgesamt lebten 2015 im Freistaat noch 51,2 Prozent Katholiken. Beim Zensus 2011 waren es noch 53,9 Prozent, bei der Volkszählung 1970 betrug ihr Anteil 70,4 Prozent. Besonders schlecht schneiden die großen Städte ab. Weniger Katholiken gibt es auch in den traditionell evangelisch geprägten Regierungsbezirken Ober- und Mittelfranken.

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