Hessen: Kritik am Sexualkundelehrplan nimmt zu


Die Kritik am neuen Lehrplan zur Sexualerziehung an Hessens Schulen nimmt zu. Er sieht vor, dass Schüler unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Familiensituationen kennenlernen und akzeptieren.

kath.net

Der Lehrplan war von Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU) in Kraft gesetzt worden, obwohl der Landeselternbeirat und die katholischen Bischöfe in Hessen sich dagegen geäußert hatten. Inzwischen haben sich über 22.000 Bürger in einer Online-Petition im Kultusministerium über den Lehrplan beschwert. Bei einer „Demo für alle“ am 30. Oktober in Wiesbaden forderten 1.900 Teilnehmer die Rücknahme des Lehrplans.

Lehrplan belastet Pädagogen unzumutbar

Der Hessische Philologenverband (Wiesbaden) kritisiert nun vor allem das Ziel des Lehrplans, Schüler „zur Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“ zu erziehen. Damit lasse er „weder Eltern und Schülern noch Lehrkräften die Freiheit, zumindest in Teilen zu anderen Bewertungen der verschiedenen Aspekte von Sexualität zu kommen“.

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