Auch Bonobos werden altersweitsichtig


Ältere Bonobos brauchen gehörigen Abstand zwischen Augen und Fingern, um bei der Fellpflege den Durchblick zu behalten. © Heungjin Ryu
Ältere Bonobos brauchen gehörigen Abstand zwischen Augen und Fingern, um bei der Fellpflege den Durchblick zu behalten. © Heungjin Ryu
Wenn der Arm immer länger wird: Auch Bonobos leiden offenbar unter Altersweitsichtigkeit. Forscher haben beobachtet, dass die Primaten bei der gegenseitigen Fellpflege im Alter einen größeren Abstand zu ihren Artgenossen einhalten – ähnlich wie Menschen, die die Zeitung möglichst weit von den Augen weghalten. Genau wie bei uns verschlechtert sich das Nahsehen bei den Affen etwa ab dem vierzigsten Lebensjahr. Das nachlassende Sehvermögen sei demnach kein Phänomen der modernen Gesellschaft, so die Wissenschaftler.

scinexx

Viele Menschen leiden im Alter unter Weitsichtigkeit. Etwa ab dem vierzigsten Lebensjahr verschlechtert sich das Nahsehen, weil das Auge Objekte in nächste Nähe nicht mehr scharf abbilden kann. Verantwortlich dafür ist die nachlassende Elastizität der Linse – eine normale Alterserscheinung.

Reicht eine Armeslänge nicht mehr aus, um die Zeitung oder ein Buch zu lesen, muss eine Lesebrille her. Doch nicht nur alternde Menschen plagt oftmals nachlassendes Sehvermögen. Auch unsere nächsten Verwandten, die Bonobos, könnten im Alter durchaus eine Sehhilfe gebrauchen. Sie leiden offenbar genauso unter Altersweitsichtigkeit wie wir.

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