Smolensk: Duda wirbt um Verständnis für Staatsanwaltschaft


Präsident Andrzej Duda hat die Staatsanwaltschaft im Streit um die Exhumierung von Smolensk-Opfern unterstützt. Die Familienangehörigen sollten Verständnis für das Vorgehen haben. Die Staatsanwaltschaft habe begründete Zweifel an den bisherigen Ermittlungsergebnissen.

Von Lars Leschewitz | POLEN HEUTE

In den Streit um die Exhumierung der Opfer des Flugzeugabsturzes von Smolensk hat sich nun Staatspräsident Andrzej Duda eingeschaltet. Weil sich einige Familien wehren, dass ihre verstorbenen Angehörigen Spielball politischer Interesse werden, muss das Staatsoberhaupt das Vorgehen der Staatsanwaltschaft begründen.

Er könne die betroffenen Familien nur um Verständnis für die Arbeit der Staatsanwaltschaft bitten, so Präsident Andrzej Duda. Er könne ihren Schmerz nachvollziehen, weil er zwar keinen Angehörigen, aber auch einen engen Freund – den damaligen Präsidenten Lech Kaczynski – verloren habe. Als Jurist wisse er jedoch auch, dass die Vorschriften in Polen seit langem so seien, dass die Staatsanwaltschaft begründeten Zweifeln nachgehen müsse. Dies könne dann eine Exhumierung von verstorbenen Opfern bedeuten. Im Fall Smolensk habe die Staatsanwaltschaft wohl begründete Zweifel an den bisherigen Ermittlungsergebnissen.

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