Wer noch immer das Grab des Hitler-Erfinders pflegt


Dietrich Eckart auf einem Foto aus den 1890er Jahren. Bild: wikimedia.org/PD
Dietrich Eckart auf einem Foto aus den 1890er Jahren. Bild: wikimedia.org/PD

In Berchtesgaden wird seit 93 Jahren die letzte Ruhestätte des Schriftstellers Dietrich Eckart betreut. Er war Förderer Hitlers und Wegbereiter des Nationalsozialismus. Unbekannte tragen die Kosten.

Von Sven Felix Kellerhoff | DIE WELT

Nichts weniger als den „Retter Deutschlands“ suchte Dietrich Eckart. Der Schriftsteller und bekennende Antisemit wollte nach dem Ersten Weltkrieg in München den Mann finden, der die Schmach der Niederlage revidieren könnte. Er selbst, das wusste der 1868 geborene Erbe und Privatier, vermochte diese Rolle angesichts seiner schwachen Konsitution und seiner vielen Krankheiten nicht auszufüllen.

Also besuchte Eckart Veranstaltungen von vielerlei rechten und völkischen Gruppierungen in München und Oberbayern, wurde hier Mitglied, gründete dort eine eigene Gruppe und sprach andernorts. Schon Mitte August 1919 trat er der Deutschen Arbeiterpartei bei – einen ganzen Monat, bevor der Gefreite Adolf Hitler zum ersten Mal an einer Veranstaltung der DAP teilnahm.

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