Bürger in Kalifornien, Nevada und Massachusetts erzwingen Legalisierung von Marihuana


Sechs Gramm Marihuana. Foto: Milliped. Lizenz: CC BY-SA 3.0
Sechs Gramm Marihuana. Foto: Milliped. Lizenz: CC BY-SA 3.0
Nach der Umsetzung der Volksabstimmungsergebnisse durch die Politik wird das Genussmittel an der gesamten US-Westküste erlaubt sein

Von Peter Mühlbauer | TELEPOLIS

Gestern wählten die Bürger in den USA nicht nur Donald Trump zum Präsidenten, sondern stimmten auch in zahlreichen Bundesstaaten über Volksbegehren ab. In vier dieser Bundesstaaten ging es dabei unter anderem um eine Legalisierung von Marihuana, die in drei davon gelang.

Der bedeutendste dieser Bundesstaaten ist Kalifornien. In der sechstgrößten Volkswirtschaft der Welt leben fast 40 Millionen Menschen, die dem aktuellen Auszählungsstand nach trotz des massiven Widerstands der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein und vieler anderer Politiker mit 56 Prozent für Proposition 64 stimmten.

Vor acht Jahren war eine ähnliche Initiative knapp gescheitert. Dass die Legalisierung diesmal gelang, lag unter anderem am ehemaligen Facebook-Präsidenten Sean Parker, der mit einer Großspende dafür sorgte, dass den Legalisierungsbefürwortern mit 22 Millionen Dollar deutlich mehr Geld zur Verfügung stand als den Gegnern.

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