Innsbruck beschließt Nächtigungsverbot für Obdachlose


foto: robert newald In der Innsbrucker Innenstadt will man Obdachlose mit Geldstrafen vertreiben.
foto: robert newald In der Innsbrucker Innenstadt will man Obdachlose mit Geldstrafen vertreiben.
In weiten Teilen der Innenstadt dürfen Wohnungslose nicht mehr im Freien schlafen. Nur die Grünen stimmten dagegen, bis zu 2.000 Euro Strafe drohen bei Zuwiderhandeln

Von Steffen Arora | derStandard.at

Am Mittwoch haben die Bürgermeisterinnen-Liste Für Innsbruck und die ÖVP im Stadtsenat eine ortspolizeiliche Verordnung verabschiedet, die es Obdachlosen bei Strafe verbietet, in der Innenstadt im Freien zu nächtigen. Die SPÖ enthielt sich der Stimme, nur die Grünen waren dagegen. Die Verordnung diene dem Schutz der Obdachlosen vor Übergriffen und dem Erfrieren.

Idee der Bürgermeisterin Die Idee zum Schlafverbot kommt von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. In den vergangenen Monaten hat die Zahl der Obdachlosen, die in Geschäfts- oder Hauseingängen in der Altstadt nächtigen, merklich zugenommen – sehr zum Ärger einiger Anrainer und vor allem Geschäftstreibender, sagt Oppitz-Plörer. Die Stadt versuchte die unliebsamen Gäste zu vertreiben, indem abends die Schlafplätze mit Wasser bespritzt wurden, um sie so unbrauchbar zu machen.

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