Kirchen schweigen über Rechtspopulismus in ihren Gemeinden


Ein Kirchenturm © H. Füller @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ein Kirchenturm © H. Füller @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Synode der evangelischen Kirche verfasst eine lange Erklärung zur Situation in Europa – doch über die Probleme mit Rechtspopulismus in ihren Gemeinden reden die Kirchenparlamentarier kaum. Deutlich hingegen ist die Absage an die Judenmission.

Von Wiebke Rannenberg | MiGAZIN

Drei zentrale Ergebnisse stehen am Schluss der Synodentagung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Magdeburg: eine klare Absage an die Judenmission, der Wille, kirchliche Werte in die Diskussion über Europa einzubringen, und die Erkenntnis, dass auch Christen rechtsextreme Ansichten haben und diese mit ihrem Glauben begründen können.

Synodenpräses Irmgard Schwaetzer äußerte sich zuversichtlich, dass die Erklärung zur Judenmission in Landeskirchen und Gemeinden Wirkung haben wird. Die einstimmig verabschiedete Kundgebung sende eine klare Botschaft. Worüber sich der Rat der EKD noch im Jahr 2000 nicht einigen konnte, haben die 120 Mitglieder des Kirchenparlaments nun – klar theologisch begründet und nach langer intensiver Diskussion – festgelegt: „Alle Bemühungen, Juden zum Religionswechsel zu bewegen, widersprechen dem Bekenntnis zur Treue Gottes und der Erwählung Israels.“

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