Trumps Sieg: „Nichts aus der Geschichte gelernt“


Der künftige US-Präsident Donald Trump hat in seinem Wahlkampf keinen Zweifel daran gelassen, dass er von Klimaschutz nichts hält und angekündigt, aus dem gerade in Kraft getretenen Pariser Abkommen wieder aussteigen zu wollen. Die USA hatten den Vertrag bereits im September, noch vor der EU, ratifiziert. Entsprechend sind die Reaktionen von Wissenschaftlern und Umweltschützern auf das Wahlergebnis.

Von Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung,verweist darauf, dass von Trump in Sachen Klimaschutz nichts Positives zu erwarten sei und die Welt sich nun eben ohne die USA „auf dem Weg zur Begrenzung von Klimarisiken und zu sauberen Technologie-Innovationen“ fortbewegen müsse.

Geoffrey Kamese von der afrikanischen Regionalgruppe der Freunde der Erde meint, dass Trump ein Unglück für seinen Kontinent sei. Afrika brenne bereits. Wenn sich die USA zurückziehe müsse der Rest der Welt seine Anstrengungen verdoppeln. Freunde der Erde sind ein internationaler Verband vom Umweltschutzorganisationen, dem auch der deutsche BUND angehört.

Nach einer Übersicht der Entwicklungshilfeorganisation German Watch war Afrika im vergangenen Jahr der am härtesten von Extremwetter betroffene Kontinent. Unter den zehn am stärksten betroffenen Ländern waren mit Mosambik (Rang 1), Malawi (Rang 3), Ghana und Madagaskar (beide auf Rang 8) vier afrikanische Länder. Meist handelte es sich um besonders starke Niederschläge, die zu schweren Überschwemmungen führten.

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